EDFA hilft CO2 Emissionen zu reduzieren
Die Erwärmung der Erdatmosphäre und der damit verbundene Klimawandel sind ein weltweites Problem. Als Hauptverursacher gilt der weltweite CO2-Ausstoß, aber auch das Schrumpfen der Regenwälder durch Brandrodungen. Politiker und Umweltschutzverbände fordern einhellig den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Beispielsweise beschloss die EU das schrittweise Verbot der klassischen Glühbirne. Aber auch das Surfen im Internet und das Anbieten von Informationen auf Servern verbrauchen Strom und verursachen damit CO2-Emissionen.
Jeder Computer zuhause, mit dem Sie diese Internetseite lesen, verbraucht Strom. Jeder Klick auf einen Link produziert also CO2. Marktforschungsinstitute schätzen, dass die Informations- und Kommunikationstechnologie für über 2% der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich ist.
Niemand möchte deshalb das Internet abschalten. Schließlich würde die Rückkehr zu den klassischen Printmedien erhebliche Kosten verursachen. Zudem wäre diese Maßnahme auch nicht CO2-neutral. Wie also den CO2-Anteil von Webseiten neutralisieren? Der EDFA hat sich dazu der Initiative "CO2-neutrale Website" angeschlossen. Das Ziel der dänischen Initiative ist es, die durch das Internet verursachte CO2-Emission auf dem Wege der Freiwilligkeit zu kompensieren. Das geschieht auf zwei Wegen.
CO2-Neutralisierung
Der EDFA hat sich verpflichtet zur Verminderung der CO2 Belastung beizutragen. Mit einem Jahresbeitrag, der nach den Zugriffen auf unsere Website bemessen ist, tragen wir zur Neutralisierung der CO2-Belastung bei. Mit diesem Beitrag helfen wir, dass CO2-Quoten (nach EUA Standard) vermindert werden. Das Aufkaufen und Vernichten von Quoten wird von staatlichen Behörden in der EU vorgenommen.
Projekte nachhaltiger Energiegewinnung
Ferner beteiligt sich die Initiative an Projekten nachhaltiger Energiegewinnung. Das sind Windkraftanlagen oder Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz.
Infos: www.co2neutralwebsite.de
Federbetten für Asthmatiker
Asthmatiker sollten lieber in Federbetten als in synthetischem Bettzeug schlafen. Das hat eine jüngst im Journal of Asthma veröffentlichte Untersuchung ergeben 1. Neuseeländische Forscher fanden heraus, dass Bettwaren mit echten Federn weniger Beta-Glucan enthalten als synthetisches Bettzeug.
Glucane sind nicht-allergene, fettlösliche Bestandteile der Zellmembran von Pilzen. Der Anteil der Glucane am Trockengewicht der Zellmembran beträgt bis zu 60 %. Die Inhalation von Beta-Glucan kann Veränderungen der Lungenfunktion und der Variabilität der Peak-Flow-Werte verursachen. Andere Untersuchungen haben gezeigt, dass Beta-Glucan dosisabhängig Irritationen im Rachen, trockenen Husten, Hautjucken, nasale Probleme und Müdigkeit verursacht.
In die Studie einbezogen wurden Staubproben von Matratzen, Zudecken, Kissen, und Fußböden aus 35 Haushalten des Bezirks Wellington/Neuseeland. Dabei war die Konzentration von Beta-Glucan in Kissen mit Synthetikfüllung 2 - 3-mal höher als in Federkissen. In synthetischen Zudecken wurden sogar 7 - 8 fach höhere Konzentrationen im Vergleich zu Federbetten bestimmt. In früheren Untersuchungen 2 konnte ein ähnlicher Effekt für Hausstaubmilben-Allergene nachgewiesen werden. Bettdecken aus Synthetikware waren dabei mit einer stärkeren Asthmasymptomatik assoziiert als Bettdecken gefüllt mit dem Naturmaterial Daunen und Federn.
1 Heyes J., et al., ß-(1,3)-Glucan Levels and Its Determinants in New Zealand Bedrooms, Journal of Asthma, 46:1, 64-66
2 Siebers R., Fitzharris P., Crane J.: Feather bedding and allergic disease in children: a cover story?, Clin. Exp. Allergy 2002; 32: 1119-1123
Presseerklärung des Verbandes der Europäischen Bettfedern- und Bettwarenindustrie e.V. „EDFA“ zum Thema „Federngewinnung“
11. Februar 2009
In letzter Zeit werden an uns verstärkt Anfragen über die Gewinnung von Daunen und Federn herangetragen. Dieses Informationsbedürfnis nehmen wir sehr ernst, denn es ist verständlich, nachvollziehbar und durchaus in unserem Interesse.
Wir entnehmen diesen Anfragen, dass sich die Verbraucher genauer über die Herkunft des Füllmaterials Daunen und Federn informieren möchten, um sicher zu gehen, dass es ordnungsgemäß gewonnen wurde und nicht aus tierquälerischem Lebendrupf stammt.
Wir können die Verbraucher jedoch beruhigen. Denn unsere Mitglieder verarbeiten fast nur Daunen und Federn aus Schlachtrupf. Dies bedeutet, dass das Füllmaterial erst nach dem Schlachten der Tiere abgenommen wurde.
Unsere Industrie verarbeitet ca. 98% Daunen und Federn, die als Nebenprodukt der Fleischerzeugung anfallen, denn nach von uns durchgeführten Mitgliederbefragungen werden nur ca 2% des jährlichen weltweiten Aufkommens vom lebenden Tier gewonnen, und das nur von Gänsen. Daunen und Federn von Enten hingegen stammen nach unserer Kenntnis immer vom Schlachtrupf, d.h. sie werden nach der Schlachtung gewonnen und nicht vom lebenden Tier.
Die Mitglieder des EDFA verarbeiten somit Nebenprodukte (Daunen und Federn), die bei der Erzeugung von Geflügelfleisch anfallen. Daunen und Federn sind Naturprodukte, bei deren Produktion keine vorhandenen Rohstoffe ausgebeutet werden. Sie enthalten grundsätzlich keine Schadstoffe, sind für Hausstauballergiker geeignet, atmungsaktiv und können die Wärme speichern, ohne den Schlafenden dabei zu belasten. Sie sind zu 100% kompostierbar - alles gute Voraussetzungen für den derzeitigen Trend der Nachhaltigkeit.
Daunen und Federn sind kein anonymes Massenprodukt. Die Bettwarenfirma, die das Material verarbeitet hat es zuvor gesehen und beurteilt.
Als Hersteller von Bettwarenprodukten haben unsere Mitglieder weder Interesse noch Vorteile von tierquälerisch gewonnenem Füllmaterial, denn es enthält Bestandteile, die für unsere Mitglieder völlig unbrauchbar sind. Tierquälerei ist aus unserer Sicht sogar kontraproduktiv.
Aus diesem Grund setzen wir uns schon seit 13 Jahren dafür ein, dass Verstöße gegen das Tierschutzgesetz angezeigt und geahndet werden. Wir als Verband haben auch das „Europäische Übereinkommen zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen“ initiiert und gemeinsam mit Parlamentariern und Tierschutzbeauftragten ins Leben gerufen.
Wir sind und bleiben bereit mit allen Interessensgruppen und Partnern zusammenzuarbeiten, damit Übergriffe auf Tiere, die sich nicht wehren können, nicht vorkommen.
Dr. Juliane Hedderich
Geschäftsführung
Verband der Europäischen Bettfedern- und Bettwarenindustrie e.V.
Thomas-Mann-Strasse 9a
55122 Mainz
Germany
EDFA Erklärung zum Thema „Lebendrupf“
1. Februar 2009
Obgleich es sich bei der Federngewinnung von lebenden Gänsen um eine sehr lange und weitverbreitete Tradition handelt, die auf mehrere tausend Jahre zurückgeht, findet man diesen Brauch heutzutage hauptsächlich in Osteuropa.
Es ist jedoch zutage getreten, dass in einigen dieser Länder der Lebendrupf auf manchen Farmen in einer Art und Weise vorgenommen wird, die den Gänsen Schaden zufügen kann.
Alle Mitglieder des europäischen Verbandes verurteilen nicht ordnungsgemäß durchgeführten Lebendrupf aufs Strengste und haben einstimmig ihren Beschluss bekräftigt, keine Federn und Daunen in ihrer Produktion zu verarbeiten, die von Farmen stammen oder unter dem Verdacht stehen, von Farmen zu stammen, auf denen die Tiere in einer inakzeptablen Weise behandelt und gerupft werden.
Der Verband (EDFA) wird weiterhin sein Engagement bei der Zertifizierung von Gänsefarmen verstärken, die nunmehr seit 13 Jahren durchgeführt wird.
Dr. Juliane Hedderich
Geschäftsführung
Verband der Europäischen Bettfedern- und Bettwarenindustrie e.V.
Thomas-Mann-Strasse 9a
55122 Mainz
Germany



