Federngewinnung

Während die Gewinnung von Daunen und Federn der Ente ausschließlich nach dem Schlachtprozess geschieht - Entenfedern und –daunen also immer vom toten Tier stammen – ist bei Gänsen auch eine Federngewinnung durch Mauserrauf möglich.

Neben der Verwertung des Nebenproduktes „Daunen und Federn“, das nach der Schlachtung in der Geflügelfleischerzeugung anfällt, ist eine Gewinnung vom lebenden Tier nur unter klar definierten gesetzlichen Vorgaben rechtlich zulässig. Dies regeln beispielsweise das Europäische Übereinkommen zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen, der Standard zur Haltung von Rupfgänsen sowie die nationalen Tierschutzgesetze.

Der sogenannte Mauserrauf darf nur zu dem Zeitpunkt vorgenommen werden, zu dem das Tier naturbedingt das Federkleid wechselt, die neue Generation von Federn also herangereift ist und die alten abgestoßen werden.

Außerhalb der Mauser darf keine Federngewinnung erfolgen – ein solcher Lebendrupf ist gesetzlich verboten. Der Verband setzt sich seit vielen Jahren für die Kontrolle von Farmen und Aufzuchtbetrieben ein.

Seite drucken Seite empfehlen Seitenanfang